Es gibt keine schlechte Presse, nur Presse. Die Verantwortlichen für das Innsbrucker Deppenapostroph können sich also freuen, haben sie es doch auf die Titelseite des Standard geschafft. Wir vom Tirol Blog gratulieren und sagen: wir haben es immer schon gewusst, dass ihr da was Großes erschaffen habt!
Statt Berg und Tal, statt Inn und gold’nem Dachwerk
ziert Innsbruck nun ein hochgestellter Strich.
Ein Apostroph trennt typograph’sches Machwerk.
Man wundert sich und denkt: Wie kümmerlich!
Viel tausend Euro wurden da verbraten
(bei Kunst, Sozialem ist man da oft schroff).
Manch Bürger fühlt sich dabei nun verraten,
und viele denken: Apostroph ist doph!
Das kommt davon, wenn Querdenken verordnet.
Wer immer “quer” denkt, “denkt oft nur im Kreis.
Wer dazu noch Quadratgehirn verwendet,
gebiert dabei den allerletzten Sch…!
P.S.: Vielen Dank an Klaus Dörre für den Tipp und dieses wundervolle Gedicht!
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