Was haben Tirol und Venedig gemeinsam? Richtig: Die Gondeln und die Hirsche

gondel1Es gibt Gondeln, in denen sitzen zwei Menschen: Sie schaut rechts beim Fenster hinaus, er links, obwohl er auch viel lieber nach rechts schauen würde, wenn auch nur bis zu ihr. Aber auf so engem Raum gehört sich das einfach nicht. Auf einmal zuckt sie zusammen – der Hirsch hat seine Stimme erhoben! Nein, nicht er, er hockt nach wie vor an seinem Platz. Der Hirsch spricht aus dem Lautsprecher, er erzählt von seinem Leben, immer wieder das Selbe, bis die Gondelfahrer einen dampfenden Teller mit Hirschgulasch vor sich sehen. Das ist Schifahren in Serfaus!

 

 Es gibt auch andere Gondeln, …

… in denen zum Beispiel zwei Menschen sitzen: Sie schaut rechts bei der Gondel hinaus, er auch, obwohl er viel lieber nach links schauen würde, wo die hübschen jungen Amerikanerinnen flanieren.

Was zwischen den beiden Absätzen dieser Geschichte passiert ist, wissen wir: Sie haben sich in der Gondel gefunden und hocken jetzt wieder in einer.

Plötzlich zuckt sie zusammen …

DSC01750… der Hirsch hat seine Stimme erhoben! Nein, nicht er, er sitzt nach wie vor an seinem Platz und meditiert den Amerikanerinnen nach. Der Hirsch ist der Gondoliere, er steht am Heck der Gondel, rudert, singt wie weiland der Tonbandhirsch in Serfaus uns geht leider nicht über Bord.

Welche Gondeln sind attraktiver? Die, welche uns auf lustige und alkoholgeschwängerte Gipfel bringen, oder die venezianischen, mit singenden Ruderknechten bestückt und durch abgestandenes Meerwasser schaukelnd?