piratenpartei innsbruck

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Zur Wahl am Sonntag wollen wir natürlich auch etwas beitragen. Wir stellen euch die Parteien und ihre (oftmals nicht auffindbaren Programme) vor. Heute am Start: die Piratenpartei.

Was haben sie zu geben?

Wer sie sind: Studentinnen und Studenten, meist junge Menschen, die mit den vorherrschenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaften Zusänden nicht zufrieden sind. Im Gegensatz zu den potentiellen Zielgruppen der anderen Parteien wollen sie jedoch nicht nur jammern und reden, sondern handeln: Die Konzepte muten oft etwas ungeordnet an, die Themenvielfalt scheint mit mehr Fantasie als Vernunft zusammengesetzt zu sein. Das Fehlen der gewohnten – und zugegebenerma0en höchst langweiligen – Kommunikationsmuster der bekannter Gesichter in der Stadtpolitik fällt aber als erstes auf, wenn man sich mit den Innsbrucker Inn-Piraten beschäftigt. Übrigens sind sie, wie einst Jack Sparrow allein im Ruderboot, von ihrem Mutterschiff getrennt: Die „etablierten“ österreichischen Piraten wollen mit ihrem Innsbrucker Ableger nicht allzuviel zu tun haben.

Was sie wollen: Aus der internationalen Piraterie hervorgegangen (nein, nicht in Somalia, sondern im Internet: Es gibt eine Szene von Filesharern, Hackern, Datenschützern, die nicht genau umschrieben werden kann – und will), steht natürlich der Datenschutz das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf Privatsphäre und Freiheiit und der Widerstand gegen ACTA im Fokus des Programms. Auch auf der Agenda: Mehr Geld für kleinere Kulturprojekte,

Für diejenigen, die eine tiefgreifende Änderung der politischen Landschaft und zugleich eine gesellschaftspolitische veränderung weg vom alles beherrschenden neoliberalismus möchten, die erste Wahl.

– Verständlich: 1
– Ehrlich: 1
– Umsetzbar: 3
– Zukunftsorientiert: 1
– Wählbar: 1