Crankworx – oder – MTB für alle

Tirol – Heimat der Schuachplattler, Skilehrer und Wanderführer. Und: bestes Terretorium für Mountainbiker. Es wird wohl kaum ein Revier geben, das Up- und Downhill ähnliche Möglichkeiten bietet wie Tirol Allein schon die Masse an bewirtschafteten Almhütten rund um Innsbruck gepaart mit Bikeparks wie in Steinach, auf der Mutterer Alm und auf der Nordkette.

Vom 21. bis 25. Juni 2017 findet in Innsbruck das Crankworx statt – das größte Mountainbike-Freeride-Event der Welt. OK, nun bin ich nicht mehr ganz jung und auch mehr Rennradler als Biker. Mountainbike heißt es geht bergauf. Downhill heißt, es geht bergab. Freeride heißt…. Ich lese nach auf der Seite des Veranstalters, wo da steht: „Neben dem Downhillbewerb sind ein Slopestyle, ein Dual Speed & Style Bewerb sowie ein Whip Off und ein Pumptrack-Contest geplant.“ Hmmmm.

Na gut. Man darf gespannt sein was das Crankworx wird. Auf jeden Fall toll, dass man es in Innsbruck endlich begriffen hat, dass Skifahren allein wohl nicht ausreicht wenn man touristisch überleben möchte. Crankworx und Rad WM sind sicherlich Schritte in die richtige Richtung. Was aber durchaus verwunderlich stimmt ist das Faktum, dass man anscheinend plant, den Patscherkofel komplett radfrei zu machen.

OK – das erklär mir jetzt mal jemand. Wir holen uns teure Events nach Innsbruck um dann im selben Atemzug den Hausberg für Radler zu sperren. Ich kenne kaum einen Berg bei dem man 1800 HM am Stück direkt aus einer Stadt mit Gipfelsieg erleben kann. Aber ja, wahrscheinlich bin ich fürs Crankworx zu alt und für so manch andere Entscheidung zu jung.