Darum solltest die die ÖVP wählen…

Wie kann Wohnen in Tirol leistbarer werden?

Die Tiroler Volkspartei hat ein umfassendes Wohnungspaket geschnürt. In den kommenden fünf Jahren werden 11.500 Wohnungen gebaut und über eine Milliarde Euro investiert. Zweitens werden die Zinsen für die Wohnbauförderung reduziert. Ein zwei-Personenhaushalt mit einer Wohnfläche von 60 Quadratmetern und einem Wohnbauförderungskredit über 37.000 Euro erhält daraus einen Zinsvorteil von 8.630 Euro über die gesamte Laufzeit des Vertrages. Drittens werden Reformen im Baurecht billigeres Bauen und in Folge billigeren Wohnraum bewirken.

Wie können wir dem immer stärker werdenden Individual- und Güterverkehr Herr werden?

Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, den Transit auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Das Ziel der Tiroler Volkspartei ist es, gemeinsam mit den Alpenregionen eine LKW-Obergrenze von 1 Million jährlich am Brenner festzulegen. Daneben wird die Schiene ausgebaut. Die Unterinntaltrasse ist bereits verwirklicht und der Brennerbasistunnel wird gebaut. Sehr erfolgreich ist die Nahverkehrsoffensive. Der öffentliche Nahverkehr wurde in den letzten Jahren um 40 % ausgebaut. Tirol ist damit nach Wien bereits die Nummer zwei bei den Öffis. Nach einem Seniorenticket und einem Jugendticket ist das nächste Ziel die Verwirklichung eines Studententickets. Außerdem wird in Tirol als erstes Bundesland bereits an einem e-Ticketing mit kilometergenauer Abrechnung gearbeitet. Vielfahrer sollen dabei belohnt werden.

Warum hat Tirol eine so schlechte Quote im Bundesländervergleich was Verdienst und Lebenserhaltungskosten anbelangt und was kann man dagegen tun?

Das hängt mit vielen Faktoren zusammen. Vor allem hat Tirol mit 12 % besiedelbarer Fläche und einem starken Zuzug eine hohe Nachfrage nach Grund und Boden. Dieser Umstand bewirkt höhere Lebenserhaltungskosten. Beim Verdienst muss man berücksichtigen, dass im Tourismus viele Saisonarbeitskräfte tätig sind, welche das durchschnittliche Einkommen drücken. Außerdem sind die Lohnnebenkosten zu hoch! Diese gehören reduziert. Es geht darum, dass die Leute am Ende des Monats mehr in der Tasche haben. Deshalb braucht es noch dieses Jahr eine Steuerreform. Leistung muss sich lohnen!

Kinderbetreuung für Kindergartenkinder ist in Innsbruck sehr teuer, am Land oft nicht ganzjährig verfügbar. Wie schauen Ihre Vorschläge aus um Familie und Beruf für Frauen besser vereinbar zu machen?

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Volkspartei ein großes Anliegen. Die Tiroler Volkspartei vertritt den Standpunkt, Kinderbetreuung flexibel und bedarfsorientiert anzubieten, damit die Eltern frei wählen können. Hier ist in den vergangenen Jahren sehr viel passiert. Seit 2008 wurden über 3.000 neue Betreuungsplätze in Kinderkrippen und Kindergärten geschaffen. In den kommenden Jahren werden wieder 3.000 neue Betreuungsplätze geschaffen.

Gibt es in Tirol ein Problem mit Migranten? Wenn ja, stellen Sie Ihre Vorschläge zur Bewältigung des Problems dar.

Bei der Integration wurden in den vergangenen Jahrzehnten Fehler gemacht. Integration muss gefördert werden. Das beginnt bei der Sprache. Deshalb wird in Tirol die Sprachförderung ausgebaut. Die neuen Fördermaßnahmen erfassen nun alle Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr. Ziel ist es, allen Kindergartenkindern die bestmögliche Sprachförderung zukommen zu lassen, sodass sie mit Eintritt in die erste Schulstufe die deutsche Sprache beherrschen. Nur so kann schulischer Erfolg erreicht werden und eine Berufsausbildung gemacht werden, welche der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit und der Schlüssel zu einem besseren Leben ist.

Welches sind Ihre drei wichtigsten Anliegen die Sie nach der Landtagswahl durchsetzen möchten?

In Sachen Arbeit ist das Ziel die Vollbeschäftigung. Die notwendigen Maßnahmen wurden bereits eingeleitet. Zweitens soll Tirol energieunabhängig werden. Es werden laufend Kraftwerke gebaut, derzeit ist das größte Österreichs in Bau. In Sachen Gesundheit hat Tirol bereits die höchste Lebenserwartung. Nichts desto trotz werden bis 2020 700 Millionen Euro in Tirols Spitäler investiert und 1000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Beschreiben Sie Ihr Parteiprogramm in kurzen Worten.

Das Parteiprogramm der Tiroler Volkspartei ist mit 83 Seiten und 26 Kapiteln mit Abstand das umfangreichste. Es wurde mit externen Experten erstellt und beantwortet alle wesentlichen Zukunftsfragen. Es ist für alle Interessierte auf der homepage der Tiroler Volkspartei unter http://www.tiroler-vp.at/fileadmin/userdaten/tirolplan/index.html abrufbar.

Warum sollen die Tiroler gerade für Ihre Partei stimmen?

Die Tiroler Volkspartei hat in den vergangenen Jahren viel weitergebracht. Tirol ist europaweit bei der Beschäftigung Nummer eins. Tirol hat seine Finanzen im Griff, es wurde nicht mit dem Familiensilber spekuliert. 2013 wird ein Nulldefizit erreicht. Inhaltlich gibt der Tirolplan Antwort auf die Zukunftsthemen des Landes. Außerdem muss Tirol regierbar bleiben. Bereits jetzt wird an einem Chaospakt aus fünf Parteien gebastelt. Dann drohen Tirol italienische Verhältnisse mit allen Folgen einer Unregierbarkeit.

Wahlkampfprogramm der Tiroler Volkspartei

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