Die Italienerinvasion

Über 20 Jahre ist es her, dass die Piefkesaga die Gemüter im Heiligen Land ebenso erhitzte wie in der Bananenrepublik Deutschland. Die Deutschen sind natürlich auch heute noch die größte Gruppe an Touristen in absoluten Zahlen gemessen. Immer mehr Touristiker haben in den letzten Jahren den italienischen Markt als lohnendes Ziel ausgemacht. Gerade im direkten Vertrieb sind die Italiener, wenn man es denn schlau angeht, leichte Beute.

Pro und Contra Italien

Wie alles im Leben, so hat auch der italienische Urlauber 2 Seiten. Die Ausgaben pro Tag vor Ort werden von vielen Hoteliers subjektiv als höher empfunden. Auch wird den Italienern nachgesagt, etwass weniger pingelig zu sein als der deutsche Urlaubsgast. Dafür sind die Italiener in anderer Hinsicht fordernder. Zu Tisch sollte möglichst alles sein wie bei La Mamma zu Hause. Auch die Zimmergröße für die durchschnittliche Großfamilie aus Florenz übersteigt das Potential so manchen Hotels. Die Unterschiede in der Mentalität sind ebenfalls überraschend: So sind unsere Freunde aus dem Süden einerseits etwas weniger zurückhaltend was die Lautstärke anbelangt, andererseits schamhaft in der Sauna, was schon zu erstaunlichen Streitfällen im Wellnessbereich mit anderen Nationalitäten geführt hat, die das Bedürfnis des Italieners nach Textil so gar nicht goutieren. Viele Gastwirte sind auch über das schlechte Benehmen der oftmals verwöhnten Bälger not amused.

Was treibt den Italiener nach Tirol?

Wenn ich so aus dem Fenster in den Regen schaue, kann ich es nicht verstehen was einen Urlauber aus dem sonnigen Süden ins kühle Tirol treibt. Genau das ist es aber. Viele Italiener flüchten vor dem unerträglich heißen Wetter in den Städten des Stiefels. Dazu kommen Möglichkeiten, die es in Italien so nicht gibt. Vor allem in den Casinos (die echten, nicht die Online Book of Ra Deluxe Online Casino Spiele) in Seefeld und Innsbruck wimmelt es über Feragosto nur so von Italienern die die Würfel rollen lassen. Ansonsten Business as usual: Wandern, Biken und Relaxen. Und eben Shopping. Italiener sind Opfer wenn es um Speck, Apfelstrudel und Holzmarionetten geht. Alpine chic, quasi!

Unterm Strich…

…ist der Italiener wahrscheinlich nicht mehr oder weniger dankbar wie jeder andere Gast. Eine Durchmischung der Gästeschichten für Tirol anstatt der Abhängigkeit von den Piefke tut dem ganzen Spiel aber wohl durchaus gut.

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