Na wenn das kein guter Start für die Area47 im Ötztal ist! Heute nachmittag gegen halb 3 hat ein Baggerfahrer bei den Bauarbeiten eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Gleich in der Nähe der Einstiegsstelle fürs Rafting stieß der Arbeiter auf den Sprengkörper. Jetzt ist dort erstmal alles abgesperrt, der Entmienungsdienst muss ran!

Eröffnung verschieben?

Morgen sollte es eigentlich schon losgehen, in der neuen Area47. Zwei Konzerte im „River House“ mit anschließender Party waren geplant, um schon mal kräfig Werbung für die große Eröffnung zu Pfingsten zu machen. Ob dieses „Preopening“ jetzt trotzdem stattfinden kann, wird sich zeigen.  Zunächst einmal muss diese Bombe entschärft werden.

Die Rutschanlage in der Area47; Foto: Tirolblog

Die Rutschanlage in der Area47; Foto: Tirolblog

Die Meldung dürfte Hans Neuner – Betreiber des „ultimate outdoor playground“ – nicht gerade ungelegen kommen. Mithilfe der Fliegerbombe kommt sein Abenteuerspielplatz ganz ohne Kosten nochmals pünktlich vor dem Start in die Medien. Kostenlose PR sozusagen. Vielleicht ärgert sich der Betreiber aber auch, dass diese Bombe nicht schon vor Baubeginn gefunden wurde. Schließlich hätte er damit den 7000m² großen künstlichen Badesee leichter ausheben können. Aber auch so ist die Bombe was wert:  Wenn „Hansi“ ein gewifter Geschäftsmann ist, behält er sich die Bombe auf, schnürrt ein neues Adrenalin-Package und verkauft das Ganze für 120 Euro:

„Jump with the bomb – the ultimate experience!“

Fotos aus der Area 47

Übrigens waren wir letztens vor Ort und haben exklusiv für euch ein paar Fotos von der Area47 gemacht! Den 60.000 Euro teuren „Sichtschutz“ hätten sie sich also auch sparen können…

[nggallery id=10]