I wanna F*** on the table!

Es ist fast ähnlich spektakulär wie das Paarungsverhalten von Borstenschweinen: Das kollektive Ausschwärmen von Italienern um den 15. August!

Alle Jahre wieder,
kommt der Italiener,
kauf hier ganz viel Blödsinn ein,
und fahr dann bitte wieder heim!

15. August 2010: Ferragosto

Knapp vor einer Massenpanik bei den Souvenirläden...

Knapp vor einer Massenpanik bei den Souvenirläden...

Es ist Mitte August. Von Tag zu Tag wird die Altstadt voller. In der Maria-Theresien Straße, am Goldenen Dachl und in den engen Gassen der Altstadt ist fast keine Durchkommen mehr. Vor einigen Souvenirläden mit typischen Tirolhüten und anderen Kostbarkeiten kommt es zu massenpanikähnlichen Situationen. Jeder muss was mitbringen, aus der schönen Tiroler Landeshauptstadt!

Als Einheimischer ist es in diesen Tagen fast nicht in der Innenstadt auszuhalten. Denn neben den Menschenmassen in der historischen Altstadt gibt es ja auch noch das typische Ferragosto-Verkehrschaos. Als ob die wunderschöne Baustelle zwischen Bahnhof und Sillpark nicht schon genug wären, verstopfen die Italiener jetzt auch noch Südring bis hoch zum Brennerautobahn. Sogar die sonst so wendigen Fahrradfahrer müssen da öfters bremsen.

Genervte Kellner

Da gestern eine Freundin von mir zu Besuch war, musste ich natürlich auch durch die prallgefüllte Altstadt. Das ganze war gestern noch eine Spur extremer, da ja bekannterweise derzeit öfters mal Regenwetter herrscht. Dann ist nämlich auch noch der Standard- Tirol-Urlauber aus Zillertal und Co in der Landeshauptstadt unterwegs. Als wir uns zum Cafe-Trinken in die Orangerie, direkt in der Nähe der Anna-Säule setzen, merkte man, dass die Kellner auch das Ende des Italienischen Jahresurlaubs herbeisehnen:

Blickkontakt Fehlanzeige!

Blickkontakt Fehlanzeige!

„Bitte“? (ohne Blickkontakt)
„2 Latte Macchiato“ (während wir bestellen, blickt sie gelangweilt an einen anderen Tisch)
Sie nimmt die beiden Karten ohne was zu sagen.

Bald kommt sie wieder mit den Getränken, stellt sie hin, wieder ohne Blickkontakt.
„Ich hätte gerne noch etwas mehr Zucker!“
Sie kommt wieder, hat zwei Zuckerpäckchen in der Hand, legt aber nur eines hin…

Ja, das ist die gewünschte Kundenfreundlichkeit in Tirol! 🙂

Wahrscheinlich war die nette Kellnerin nur so genervt, weil es ihr schon die ganze Zeit so geht wie in dem folgenden netten Video. Ich wünsche euch allen noch gutes Durchhaltevermögen in diesen stressigen Tagen!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=aujrx1Gb2LQ[/youtube]

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