Frage nicht, was deine Partei …

… für dich tun kann. Frage, was du für deine Partei tun kannst: Werde Bürgermeister!

Der österreichische Gemeindeverbund beklagt, dass es zu wenig Bürgermeister gibt: Es gibt zu wenig Menschen, die sich den Job antun wollen: Zu wenig Bezahlung und zu viel Verantwortung, lassen sich die Argumente zusammenfassen.

Ein Problem

Das ist fürwahr ein Problem, denn die ÖVP braucht ja immer wieder attraktive Posten für ausrangierte Politiker und -innen sowie deren Verwandte, Freunderln und Geschäftspartner, auch hier inkl. geschätzten -innen.

Die Lösung, …

… die ist gar nicht schwer: Entbinden wir doch via Verfassungs- und Verwaltungsgesetz die Bürgermeister von ihrer Verantwortung! Sie können dann bewilligen und umwidmen, in Auftrag geben und bauen und zustimmen und verweigern wie es ihnen und ihren Gemeinderäten gefällt. Geht doch einmal etwas in die Hosen oder wird in hinterhältigne Medien von Korruption, Schmiergeld und politischem Druck geschwafelt, dann kann sich der Bürgermeister seine reinweißen Hände in Unschuld und in Verantwortungslosigkeit waschen. Ein Traumjob für parteipolitisch gebundene Leistungsträger!

Nebeneffekt

Und noch etwas Gutes hätte eine solche Lösung: Wir können uns endlich von den wenigen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern verabschieden, die ihr Amt ernst nehmen und zum Wohle der Öffentlichkeit ausüben, da sie irrtümlich glauben, ein öffentliches Amt diene den Bürgern und nicht der Partei. So ein Schmarrn!
(Foto: Wikipedia/oevp.at)