Ein kleiner Frühlingsskiausflug nach Obergurgl-Hochgurgl wurde dazu genutzt zwei dort Beschäftigte über die Wintersaison zu befragen…

Frühling in Obergurgl

Frühlingsski in Obergrugl

So siehts aus, wenn man zum Frühlingsski nach Obergurgl kommt...

Wie ich euch schon in meinem letzten Beitrag schon erzählt habe, liebe ich das Skifahren im Frühling. Zu keiner anderen Zeit ist man so für sich in den sonst so überlaufenen Tiroler Skigebieten. Die Schneehöhen stimmen noch…und noch viel wichtiger: Endlich ist mal der Platz da, um ungestört seine Schwünge in den aufgefirnten Schnee zu ziehen. Und endlich nimmt man sich selbst auch mal die Zeit, um ein bisschen in der Sonne zu sitzen und sich die Natur ein bisschen genauer anzuschauen. So sollte es immer sein – fast wie im Skiurlaub, nur ein ein bisschen schöner…

In meinem anderen Bericht über das Saisonende habe ich in einer fiktiven Geschichte über die Touristin Anna den Skilehrern, Kellnern und DJ`s unserer schönen Tiroler Tourismuswelt unterstellt, dass sie sich das Ende der Wintersaison herbeisehnen. Bei meinem Besuch in Obergurgl bin ich dieser These auf den Grund gegangen und hab Kellner Franz vom Bergrestaurant Hohe Mut Alm gefragt, wie er das so sieht:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8OHhSZB4VLc[/youtube]

Also, er ist zufrieden mit der Saison, und auch wenn er sich auf das Ende am 2. Mai freut, man kann es durchaus die ganze Wintersaison auf der Hütte aushalten. Das Video ist leicht verwackelt – aber noch gut im Gegensatz zu meiner zweiten Aufnahme: Beim Aprés Ski am Schirm in Hochgurgl hab ich nämlich ein zweites Interview geführt. Der Chef war durchaus gut aufgelegt und auch die Frage, aus welcher Nation sein Lieblingsgast kommt, brachte ihn nicht aus dem Konzept. Leider hielt ich während dem Gespräch die Kamera genau in die Sonne – so dass man ihn so gut wie nie erkennen kann. Aber es geht ja generell darum, was er zu sagen hat, und das versteht man ohne Probleme:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1BxdSKzb6bA[/youtube]

Also, die Wirtschaftskrise hat Obergurgl-Hochgurgl noch nicht erreicht. Auch er ist zufrieden mit der Wintersaison 2010. Nur an sechs Tagen musste er seine Schirmbar geschlossen halten und auch sonst sind generell nette Leute hier. Was will man mehr.

Ich bedanke mich bei den beiden für das spontane Interview und entschuldige mich für die schlechte Bildqualität!

Und wer wissen will, was es mit dem „Weltcup“-Getränk auf sich hat, der sollte einfach mal am 2. Mai am Schirm in Hochgurgl vorbeischauen…