„*Hände hoch, …*

… das ist ein Banküberfall!“ Der da so um sich schreit, ist kein
Verzweifelter mit aufgeklebtem Hans-Orsolic-Bart und und Omas
Strumpfhose über dem Bluzer. Nein, es ist Eric Cantona, einer der
begabtesten Fußballtreter der letzten Jahrzehnte.

Er hat sie satt, die menschenverachtende Allianz zwischen Politik,
Finanzwelt und Wirtschaft, die ihre eigene Fehler und Versäumnisse nun
auf dem Rücken von Millionen Menschen zu reparieren versucht. Die
Folgen: Armut und Arbeitslosigkeit werden weiter um sich greifen. Aber
was hat er vor?

cantonaBankraub einmal anders

Wenn Sie eine Bank überfallen, ist das ein Banküberfall. Was die Banken
seit Jahren mit uns Kunden machen, ist Bankraub. Cantona braucht keine
Pistole und kein Fluchtfahrzeug. Denn er hat einen Plan:

„Das System ist auf der Macht der Banken gebaut. Also kann es auch durch
die Banken zerstört werden. Gehen drei Millionen Menschen nicht auf die
Straße, sondern ziehen sie ihr Geld aus den Banken ab, werden diese
zusammenbrechen“ (orf.at)

Sein Vorschlag also: Am 7. Dezember sollen viele, am besten Millionen
von Bankkunden die Bank ihres Misstrauens aufsuchen und ihr Geld
beheben. Dadurch soll das System zusammenbrechen. Zweifel an der
Durchführbarkeit seiner Idee sind angebracht, an der Botschaft, die ein
solches Unterfangen darstellt, nicht: „Wir haben es satt!“

Was sagt ihr dazu? Sinnlose Aktion oder notwendiger Befreiungsschlag?
Die Diskussion ist eröffnet!

Ein Schelm übrigens, wer in diesem Zusammenhang an die Hypotirol denkt …

*Bildquelle*_: Wikipedia/Georges Biard