Die Papiersackerl und -becher sind heute aufgeweicht, sonst ist alles beim Alten: Der Müll, der auf Straßen, Gehsteigen, Parkflächen, Wegen, Wiesen, Innufern usw. herumliegt, ziert wie jeden Montag unsere Landeshauptstadt. Wobei es jeden Tag Dreckschweinderl und illegale Müllentsorger gibt, nach dem Wochenende sind die Auswirkungen jedoch am meisten sichtbar.

Eine Schande

Zerbrochene Flaschen, vergessene Kartons und jede Menge Plastik liegen herum. Bänke und

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Die Spuren eines langen Wochenendes; Bild: WoPic

Blumentröge wurden umgeworfen, Räder demoliert, Autoantennen umgeknickt. Absichtlich zerstört, vergessen und weggeworfen, einfach grauslich. Dazu kommen tausende am Boden klebende Kaugummis, unzählige Zigarettenstummel, Kondome und grüner Auswurf – schämen müssen wir uns vor unseren Gästen und vor uns selbst.

Keine Initiative von Politikern, keine mahnenden Worte. Der brave Arbeiter räumt den Müll auf, die Steuerzahler berappen das große Aufräumen. Das schreit zum Himmel! Wo bleibt unsere Vernunft, unser Umweltbewusstsein, unsere Courage? Eine Idee dazu: wird jemand dabei erwischt, muss er seinen eigenen Dreck aufräumen und dazu ein paar Tage gemeinnützige Arbeit leisten. Wenn es schon keine Strafen gibt: Die Verursacher sollen ihren Müll selbst einsammeln und den Bürgern nicht auf der Tasche liegen. Vielleicht lassen sich mit diesem „Einsatz“ auch einige Nestbeschmutzer bekehren. Eine saubere Stadt ist für uns alle attraktiver!