Am Wochenende ist es wieder soweit: Die Streif in Kitzbühel findet statt und damit startet auch die Jagd nach den Euros. Sowohl Touristiker als auch Rennläufer jagen nach dem Geld…

K800_Streif2010023

30 Millionen Euro Party

500 Millionen Fernsehzuschauer weltweit, 700 Journalisten aus 30 Nationen, 100.000 Zuschauer an der Strecke,  fast kein freies Zimmer zwischen St. Johann und Wörgl und 550.000 Euro Preisgeld für die Rennläufer. Danach Party bis zum Abwinken, alle Bars und Discos zum Brechen voll, Stars und Sternchen feiern auf Promi-Partys und das Ganze geht 3 Tage lang. Mit 30 Millionen Euro Umsatz rechnet der Kitzbüheler Ski Club.  Das ist der Ski Weltcup in Kitzbühel.

Ein Sturz bei 120km/h

Auch das ist die Streif:

Der Amerikaner Scott Mac Cartney ist gestartet. Waghalsig wirft er sich in die Mausefalle, den Steilhang hat er gut gemeistert, jetzt das Gleitstück Geschöss und versuchen die Ski flach zu halten. Die alte Schneiße und Seidlalm hat er auch schon hinter sich, im Lärchenschuss…102km/h…wahnsinnig schnell ist er unterwegs, der Amerikaner. Jetzt hat er es gleich geschafft. Hausbergkante und ganz tief in die Hocke gehn…Vorbereitung auf den Zielsprung…141 km/h…oh jetzt werd mer laut…AUFPASSEN….ohh…und die erste Bretzn is da…er hat das Bewusstsein verloren!

Weltcupabfahrtsläufe machen ihn a bisserl müd weil er is abgrebrüht.
Wenn erm dabei irgendwas erregt dann nur wenn’s einen ordentlich zerlegt.
Ein Sturz bei 120 km/h, entlockt ihm ein erfreutes „Hoppala“
Und liegt ein Körper regungslos im Schnee schmeckt erst so richtig der Kaffee….

Es lebe der Sport!

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