Bei der heutigen Lektüre der Tiroler Tageszeitung fühlte ich mich ungenannterweise geehrt. Waren wir das etwa, das unliebsame Nebengeräusch, von dem da auf der letzten Seite des Sportteils die Rede ist? Hat unser Artikel zum Thema Thomas Rohregger und Tirol Werbung dafür gesorgt, dass sich Joe Margreiter, der Capo dei Capi um es im Mafiajargon zu sagen, zum Thema Gehalt des Radprofis Rohregger äußert?

Thomas Rohregger und Tirol Werbung

Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse

Am 27. April bitten wir die Tirol Werbung um einen Kommentar zum Gerücht, Thomas Rohreggers Gehalt wird von der Tirol Werbung übernommen.

Am 2. Mai, veröffentlichen wir den oben genannten Artikel zum Thema Rohregger, nachdem wir einige Tage lang von der Tirol Werbung auf eine Bitte per E-Mail um Statement nichts gehört haben.

Noch am 2. Mai strahlt Tirol heute einen Bericht rund um Thomas Rohregger beim Giro d`Italia aus. Joe Margreiter meldet sich zum ersten Mal zu Wort. Ein schöner Zufall, dass man als Tirol Werbung zu Wort kommt, ohne mit Rohregger verbandelt zu sein.

Am 7. Mai greift die Seite Radlnews auf Facebook das Thema unter Nennung unseres Artikels auf. Kurz darauf ist der Radsportjournalist Manuel Fasser Fan des Tirolblogs auf Facebook.

Am 9. Mai erscheint in der Tiroler Tageszeitung der Artikel in dem Joe Margreiter dementiert, dass Thomas Rohregger indirekt auf der Payroll der Tirol Werbung steht. In dem Artikel wird nicht auf uns hingewiesen, sondern lediglich von einem „unliebsamen Nebengeräusch“ gesprochen.

Sollte es denn tatsächlich so sein, dass das Gerücht, die Tirol Werbung bezahlt Rohreggers Team Trek Leopard das Gehalt des Kramsachers, ein unwahres ist, dann möchten wir uns hiermit bei allen Beteiligten ohne deren Aufforderung recht herzlich entschuldigen. Nostra maxima culpa. Der geneigte Leser mag glauben, was er glauben will. Die Zufälle in diesem Zusammenhang sind aber doch recht zahlreich.

Dann aber finden wir es irgendwie doch schade, dass sich die Tirol Werbung nicht dazu herablässt, uns ein kurzes Mail zu schreiben. Damit wäre die Sache wohl schon vorab gegessen gewesen. So bleiben wir wohl ein unliebsames Nebengeräusch. Zumindest aber eins, das gelesen wird. Dem Thomas Rohregger wünschen wir alles Gute und hoffen, dass er seinen großen Worten im Interview auch Taten folgen lässt.