Was würden wir nur ohne unsere Tourismusexperten machen, die uns dann und wann mit einem fragwürdigen Werbebild zum schmunzeln bringen. Denken wir doch nur mal an den vergangenen Winter, in dem Kitzbühel einen kurzen Werbefilm veröffentlichte, bei der aber eine Piste aus dem Kühtai zu sehen war. Wäre fast keinem aufgefallen,  aber in Zeiten von Facebook verbreitet sich der Fauxpas eben doch wie ein Lauffeuer.

Autobahn als Weg zum Innehalten

Ein ähnlicher Fehlgriff geht grad wieder durch die Medienwelt. Ein neues Werbebild der Tirol Werbung wurde in der aktuellen Spiegel Ausgabe 22 veröffentlicht. Auf dem Bild ist die Europabrücke zu sehen und im Hintergrund das Stubaital. Bildunterschrift: „So nah – so fern – Wege zum Innehalten“.

Ob die Brennerautobahn wirklich ein Ort zum Innehalten ist, darf bezweifelt werden und damit auch die Kompetenz der Marketingfachleute bei der Tirolwerbung. Joesf Magreiter verteidigt derweil seine Mannschaft und behauptet, dass sich Menschen mit herkömmlicher Werbung nicht mehr angesprochen fühlen und man mit ehrlicher, ungeschminkter Werbung die Kunden eher erreichen würde… (Quelle: TT)

Na gut, wenn dies so ist, hab ich auch einen Vorschlag für die kommende Wintersaison – denn wir wollen ja ab sofort ehrlich sein – und übrigens: Ich hab dafür keine 5 Minuten gebraucht!