Tiroler Rede – Brief an Kitzbühler Bürgermeister Dr. Klaus Winkler

Nichts als leere Versprechungen

Wie kann man in einem Wahlprogramm erwähnen, dass man ALLE Anliegen der Bürger berücksichtigt?„Dass der Bevölkerung in Sachen Krankenhaus und Finanzierung Sportpark nicht die Wahrheit gesagt wird, darf nicht mehr vorkommen. Ich fordere eine klare Offenlegung der Kosten bei allen Projekten der Stadtgemeinde und deren Partnern. Gesellschaften an denen die Stadt Beteiligungen hält (z.B. Bergbahn AG)

Sportpark Kitzbühel - Bild: www.bauinfo24.at

Sportpark Kitzbühel - Bild: www.bauinfo24.at

Es ist nicht nachvollziehbar, dass Vizebürgermeister Otto Dander (GKL) mit seiner Firma „Mitarbeiterwohnhaus Sonngrub GmbH und Co KG“ ein günstiges Baurecht auf 60 Jahre zur Errichtung eines Personalhauses im von der Gemeinde erschlossenen Siedlergund Sonngrub erhält, und dieses teuer an ein Hotel vermietet. Für mich ist es unerklärlich, warum Stadtrat Dipl-Ing Andreas Gröbner von der Kitzbüheler Bürgerliste (KBL) 75000 Euro in 6 Jahren verdient, ohne Verantwortung über ein eigenes Referat zu haben“ bzw. für mich ist es untragbar, dass Dip-Ing Andreas Gröbner von der Kitzbüheler Bürgerliste (KBL) …der einzige Stadtrat ist, der keine Verantwortung für ein eigenes Referat inne hatte und dabei noch 75000 Euro in 6 Jahren verdient hat.“

Falsches Wirtschaften auf Kosten der Bürger

Warum Personen die ihr eigenes Haus an Deutsche vermieten eine billige Gemeindewohnung haben ?
Bedeuten 18 MILLIONEN SCHULDEN laut einem aktuellen Artikel in der Tiroler Woche vernünftiges wirtschaften?
Warum haben Bürgermeister Winkler und Vizebürgermeister Eilenberger ein Angebot zum Kauf der Einsiedelei um 700000 € abgelehnt und kurze zeit später um 1,1 Millionen erworben? Ihr habt sehr leichtsinnig mit dem Haushaltsgeld gewirtschaftet und Kitzbühel hoch verschuldet. In Sachen Sportpark wurde gehudelt. Man hat schnell…schnell , ohne vernünftige Planung einen zu großen und zu teuren Koloss hinbetoniert. Man hat für den ersten Pächter des Restaurants gebürgt und mit dessen Konkurs uns Bürger mit über 300.000 Euro belastet.

In der Vergangenheit hat der Kitzbüheler Gemeinderat zugesehen, wie diverse öffentliche Einrichtungenund Institutionen abgewandert sind.
Bsp.Baubezirksamt nach Kufstein, Vermessungsamtszentrale nach Kufstein, Straßenmeisterei nach St. Johann, Polytechnische Lehrgang, Landwirtschaftskammer Bezirk Kitzbühel nach St.Johann, Bundesforste nach Hopfgarten, Krankenhaus der Stadt Kitzbühel nach St. Johann.“

Der Tiroler ÖGB Vorsitzende Gerhard Schneider ist enttäuscht vom mangelnden Einsatz der Stadtgemeinde Kitzbühel und dessen Bürgermeister Klaus Winkler in der Causa KH Kitzbühel. Durch die Schließung sind die betroffenen Beschäftigten nicht nur von der Arbeitslosigkeit bedroht, sondern man verweigert ihnen dazu zusätzlich einen gerade in der momentanen Situation notwendigen Sozialplan, wie bei der Betriebsversammlung am vergangenen Mittwoch bekannt wurde. Als Grund wurden finanziellen Engpässe der Stadtgemeinde Kitzbühel genannt. „Da hat die Politik wieder einmal völlig gepennt. Anscheinend hat Winkler mehr Wert darauf gelegt, sich um GolfspielerInnen und Hahnenkamm-Vips zu kümmern, anstatt die Lage Krankenhausbeschäftigten ernst zu nehmen und eine vernünftige Kommunikationsbasis mit dem Land Tirol herzustellen“, ärgert sich Schneider.

Krankenhaus Kitzbühel - geschlossen - BILD: www.kh-kitz.at

Krankenhaus Kitzbühel - geschlossen - BILD: www.kh-kitz.at

Trotz Gesprächen mit dem ÖGB, welcher zahlreiche Lösungsvorschläge eingebracht hat, und anderen Interessensvertretern ist bis dato nicht passiert um den von der Schließung betroffenen MitarbeiterInnen eine berufliche Perspektive zu verschaffen. Die Stadtgemeinde Kitzbühel und Bürgermeister Winkler argumentiert mit ihren leeren Kassen und verweist auf das Land Tirol. Dieses wiederum fühlt sich nicht zuständig und verweist auf ein immer noch ausständiges Nachnützungskonzept der Stadt Kitzbühel. „Ich vermute, dass die Kommunikation Winklers mit dem Land etwas unterkühlt ist. Mehr jedoch werden die Beschäftigten unter den Kommunikationsfehlern leiden. Denn die Leidtragenden leben im Ungewissen und sitzen höchstwahrscheinlich auf der Strasse“, zeigt sich Schneider enttäuscht.
Die Betriebsräte wurden bei den Verhandlungen zum Abschluss eines Sozialplanes seitens der Krankenhaus Kitzbühel GmbH und der Stadtgemeinde Kitzbühel im Stich gelassen. „Verantwortliche schieben sich gegenseitig den Ball zu und versuchen den jeweils Anderen in die Verantwortung zu nehmen. Tatsache ist, dass die Beschäftigen weiterhin im Ungewissen über ihre berufliche Zukunft sind. Sie warten auf einen Sozialplan und auf die Nachnützungspläne seitens der Politik. Wir werden weiterhin Druck machen, denn Geld ist in Kitzbühel genug vorhanden, da bin ich mir sicher“, so Schneider.

Kitzbühel – kein Platz für Armut

Kitzbühel – Wo sich die Reichen und Schönen tummeln, scheint für Armut wenig Platz. Kitzbühel zieht vor allem Men­schen an, für die Geld kaum eine Rolle spielt. Dabei gibt es auch das andere, normale Kitzbühel, das wenig mit Glamour und Luxus zu tun hat. „Wir sind eine Stadt wie jede andere auch. Es gibt arme und reiche Menschen und die Schere zwischen beiden wird immer größer“, sagt Käthe­ Nagiller.

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