Wer wird Weltmeister? Wir auf jeden Fall nicht. Vielleicht Deutschland oder Kamerun? Oder doch  Maradonas Ballesterer? Auf jeden Fall werden etliche Beziehungen während der Weltmeisterschaft nicht gerade weltmeisterlich ausschauen.

Credo der simplen Dreifaltigkeit

Raus! (Foto: Wikipedia)

Raus! (Foto: Wikipedia)

Ruft der Macho von Welt seiner Frau abends, wenn er nach Hause kommt, noch freundlich das Credo seiner simplen Dreifaltigkeit „Bier! Patschen! Pudern!“ zu, so beschränkt er sich jetzt auf ein beinahe zärtlich-flehendes „Bier! Essen! Pfiatdi!“

Warum gefällt den meisten Männern Fußball so gut? Vielleicht, weil sie da unter sich sind? Oder weil die Regeln so einfach und überschaubar sind? Viel einfacher als im täglichen Beziehungsleben. Dort ist es mit Einwurf und Abseits nicht getan. Höchstens die rote Karte bekommt Mann manchmal präsentiert.

Fußballerinnen und Männerärzte

Dabei gibt es ja viele weibliche Fußball-Fans, und es werden immer mehr. Fußballerinnen übrigens auch!
Heißt das, dass die armen Männer auch dieses Biotop, diese geschützte Werkstätte der Beziehungslosigkeit verloren haben? Wo sind wir denn noch unter uns? Brauchen wir noch mehr Männerärzte?

Ach was: Fußball-WM ist halt, und die geht eh vorüber. Hauptsache, Deutschland wird höchstens Vize.