Die Länder Südtirol und Kärnten haben wirkliche Sprachprobleme. Kärnten zeigt es ja schon sei Jahren vor, dass mit dem Thema „Zweisprachige Ortstafeln“ eine ganz gute Medienpräsenz zu erreichen ist.

Südtirol kommt jetzt aktuell dazu. Die Titelseite der Tiroler Tageszeitung hat sich dem „Lingualproblema“ aus Südtirol schon angenommen. Die Papierleser wird es schon interessieren. Die Onliner wahrscheinlich weniger. Denn das Thema ist heute auf TT.com  nicht zu finden.

Samstagausgabe Tiroler Tageszeitung vom 24.7.

Samstagausgabe Tiroler Tageszeitung vom 24.7.

Was richtig ist oder nicht, weiß nicht einmal das Gericht

Es geht hier doch um Politik und nicht um wirkliche Alltagsprobleme innerhalb von Europa.
Im Alltag ist das doch kein Thema. Zumindest nicht für mich als Europäer.

Wo soll die Zweisprachigkeit wirklich anfangen?

Wie heißt Pizza und Spaghetti auf Deutsch? Wie schaut es eigentlich mit Markennamen aus?  Deutschland ist ja etwas anders. Coolgate, Michelin usw. wird in Deutschland markentechnisch richtig geschrieben. Auch auf den Verpackungen und Firmengebäuden. Die Deutschen nehmen sich dafür die Freiheit und verdeutschen diese Namen einfach in ihrer Aussprache.

In Alto Adige und Carintia ist wahrscheinlich ein Audi ein Audio, und ein I-Phone ein iphoni oder iphontia. Verzichten wir doch einfach auf Grenzen und lernen etwas dazu. Und wenn es nur das ein oder andere Vokabel oder Örtchen ist.

Englisch ist die Lösung

Ansonsten bleibt uns ja noch die Weltsprache Nr. 1, Englisch. Eine weitere Alternative könnten digitale Ortstafeln sein. Die erkennen automatisiert welches Sprachgenie gerade liest. Falls zwei Genies gleichzeitig lesen, gibt es wieder den Kompromiss Englisch. Englisch hat ja schon 1919 im Vertrag von Versailles geholfen.

Ich freue mich auf jeden Fall immer wieder auf die unterschiedlichen Genüsse und Fremden Küchen in unserm Land. Einmal ist es Kebab, dann eine Pizza. Ein andermal etwas Kuskus mit Ketchup. Danach freue ich mich gleich auf den Kaiserschmarren. Und die Speisekarte lasse ich mir auch gerne von einem hübschen Kellner oder einer freundlichen Kellnerin, vom welchen Land auch immer, erklären.
Meine Meinung: Geschichte ist eben Geschichte. Genießen wir doch die Gegenwart.

Wie ist eure Meinung zu mehrsprachigen Schildern und Ortstafeln?

Zur Erheiterung oder Beängstigung hier eine Episode über den Ortstafelprofi, Jörg Haider.
„Wer tickt wie“

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